• Ferngläser auf Rechnung kaufen

    Die zahlreichen Unterschiede bei Ferngläsern lassen sich auf einige wichtige Dinge konzentrieren, die wirklich für das eigene gewünschte Fernglas nützlich sind. Gucken alleine ist nicht der Anspruch.

    Wofür soll das Glas in der Mehrheit genutzt werden: Zum Beobachten von Tieren in der Natur, in der Astronomie, auf Reisen, beim Segeln oder im Theater? Anhand von Äusserlichkeiten, dem Gewicht, der Vergrößerungsleistung, der Glasqualität und dem Sehfeld staffeln sich die Preise und damit Leistungen weit auseinander. Vom kleinen Pocketglas ab 20 Euro bis zum Sternengucker über 2.000 Euro ist für jeden Anspruch und Geldbeutel das passende Gerät von Canon, Zeiss, Leica, Steiner, Meopta, Nikon erhältlich.

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    Das Gewicht schwankt zwischen 200g und 2000g. Da will es gut überlegt sein, ob für die Wanderung mehr als bis zu 500g an Ballast mitgenommen wird. Ein guter Mittelwert liegt zwischen 700g bis 1000g. Geräte mit hohem Gewicht sind aufgrund der verbauten Materialien und Größe sehr gut geeignet für die Astronomie. Um dieses hohe Gewicht über einen längeren Zeitraum ruhig zu halten und damit ein klares Blickfeld zu bekommen, empfiehlt sich eine Montage auf einem Stativ.

    Ebenso wie das Gewicht ist auch die Vergrößerung ein Kaufargument.

    Am beliebtesten liegt diese in der Angabe zwischen 8 und 10. Was also in etwa 80 bis 100 m gesehen wird, erscheint vor dem Auge in der gefühlten Entfernung von 8 bis 10 m. Damit ist für die gelegentliche Nutzung ebenso ausreichend gesorgt, wie für häufigen Gebrauch. Eine gute Glasqualität ist Voraussetzung für gute Sicht. Neben der unterschiedlichen Einfärbung und damit Veränderung des einfallenden Lichtes sorgt insbesondere eine Befüllung mit Stickstoff, Argongas oder Nitrogen für klare Sicht. Diese flüchtigen Stoffe verhindern ein Beschlagen der Linsen. ED-Glas steht für eine besondere Farbtreue und ist insbesondere für Tierbeobachtungen zu empfehlen. Brillenträger sollten ein Fernglas mit Dioptrienausgleich wählen, welcher etwa bei -/+ 2 bis -/+ 4 steht.

    Bei Angaben zum Sehfeld liegen Werte über 55 C gut im Durchschnitt.

    Weniger Sehfeld führt zu einem unerwünschten Tunneleffekt. Alles was rechts und links ausserhalb des Tunnelblickes erscheint, bleibt unscharf. Insbesondere Brillenträger sind hier im Nachteil.

    Käufer haben bei der Gestalt des Fernglases die Wahl zwischen einer Dachkant- und einer Porro-Ausführung. Dachkant bedeutet eine sehr kompakte Bauweise. Gerade Abmessungen sowohl in der Länge als auch in der Breite und eine in der Mitte klappbare Achse machen diese Gläser gut transportabel. Porro ist die klassische Form eines solchen Gerätes, geschwungener und etwas wuchtiger.

    Eine äussere Gummiarmierung bietet griffigen Halt. Umstülpbare Augenmuscheln helfen Brillenträgern. Ist das Gehäuse wasserdicht und/oder stoßfest, ist es perfekt für Wassersportaktivitäten. Hierzu wird häufig ein schwimmfähiger Trageriemen angeboten.